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Achtung Zecken!

Wasserspiele für Hunde

 

 

 

 

Die Temperaturen steigen und wir verbringen gerne mehr Zeit im Freien. Wer viel in der Natur unterwegs ist, sollte die Augen offenhalten, denn auch die kleinen Blutsauger lieben die Wärme im Frühjahr. Die oftmals nur Stecknadelkopf großen Spinnentiere tummeln sich zum Beispiel im hohen Gras. Besonders unsere Hunde sind stark gefährdet.

Wo und wann gibt es Zecken?

Prinzipiell kann es Zecken das gesamte Jahr über geben. Die Gefahr ist allerdings im Frühjahr und Herbst besonders groß, denn für Zecken sind Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad Celsius ideal. Starke Kälte oder trockene Hitze vertragen die Tiere nicht so gut, daher ist die Gefahr im Winter deutlich geringer.

Aber wo lauern die kleinen Spinnentiere? Zecken sitzen in Gräsern oder in Gebüschen, beliebt sind Farn oder Ginster. Dort warten sie auf ihren Wirt und lassen sie sich im Vorbeigehen abstreifen. Oft hört man, dass Zecken sich von Bäumen fallen lassen was aber nicht der Fall ist. 

Ist die Zecke einmal auf ihrem Wirt gelandet, das kann ein Hund, ein Wildtier oder auch der Mensch sein, sucht sie eine geeignete Stelle, um zu stechen und Blut zu saugen.

Gefahren für Hund und Mensch?

Der Stich einer Zecke bleibt zunächst oft unbemerkt, weshalb ein Absuchen von Hund und Mensch nach dem Spaziergang zu empfehlen ist. Die Einstichstelle kann sich entzünden und schmerzhaft sein. Deutlich größer ist aber die Gefahr, dass die Zecke Krankheitserreger überträgt. Diese können sowohl für den Menschen als auch für den Vierbeiner gefährlich sein.

Dazu zählen Erkrankungen wie Borreliose, Anaplasmose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)oder die Babesiose. Erste Anzeichen sind meist eine starke Abgeschlagenheit des Tieres, ein Alarmsignal, das kein Halter ignorieren sollte.

Borreliose

Nach den ersten Krankheitsanzeichen, wie Abgeschlagenheit und Fieber, kann es nach einigen Wochen zu Entzündungen der Gelenke kommen. Besonders tückisch, nicht jede Infektion mit Borreliose führt zu auffälligen Symptomen beim Hund.

Anaplasmose

Die Anaplasmose wird häufig gemeinsam mit der Borreliose übertragen. Im Verlauf der Krankheit sind Gelenkentzündungen, Muskelverhärtungen oder Blutgerinnungsstörungen typisch.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

FSME trifft häufiger den Menschen, kann aber ebenso auf unsere Vierbeiner übertragen werden. Die Erkrankung führt zunächst zu Fieber und später kann es zu neurologischen Störungen kommen. Dazu zählen epileptische Anfälle, Bewegungsstörungen oder Bewusstseinstrübungen. Informationen zur Verbreitung in Deutschland gibt es auf den Seiten des Robert Koch Instituts. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/FSME_node.html) Hier finden Sie auch eine Karte mit den Risikogebieten. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_Tab.html)

Babesiose

Bei einer Übertragung von Babesiose, kommt es im Verlauf der Erkrankung durch eine Zerstörung der roten Blutkörperchen zu Blutarmut (Anämie), Blutharnen und Gelbsucht.

Bereits wenn Sie erste Anzeichen oder ein untypisches Verhalten bei Ihrem Hund erkennen, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Unbehandelt können Erkrankungen zum Tod führen.

Zeckenschutz für den Hund

Vorsorge ist besser! Darum sollten wir unseren Liebling so gut es geht schützen. Neben einem gründlichen Absuchen des Tieres nach jedem Ausflug ins Grüne, können weitere Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt viele natürliche Mittel, denen eine Wirkung gegen Zecken nachgesagt wird. Besonders effektiv soll Kokosöl sein. Die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure mögen die kleinen Spinnentiere gar nicht. Es kann also helfen, kleine Mengen des Öls im Fell zu verteilen. Bekannte andere Mittel sind Halsbänder, Spot-on Präparate oder Sprays. Wofür Sie sich letztlich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Hier kann auch ein Gespräch mit dem Tierarzt des Vertrauens helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Zecke richtig entfernen

Hat man eine Zecke entdeckt, sollte diese schnellst möglich entfernt werden. Je länger die Zecke saugt, desto größer die Gefahr einer Krankheitsübertragung. Dies gilt jedoch nicht für alle Erreger, so wird die FSME direkt nach dem Zeckenstich übertragen, während Borreliose-Bakterien im Schnitt 12 – 24 Stunden benötigen.

Beim Entfernen sollte die Zecke möglichst nah an der Haut mit Hilfe einer Pinzette gegriffen und langsam entfernt werden. Ein starkes Quetschen der Zecke ist zu vermeiden. Wenn Veränderungen an der Einstichstelle beobachtet werden, sollten Mensch und Hund einen Arzt aufsuchen.

Neben der sogenannten Zeckenzanke (Pinzette) gibt es auch noch andere Hilfsmittel, wie die Zeckenkarte oder das Zeckenlasso, um die Plagegeister zu entfernen. Hier ist es ratsam zu schauen, mit welchem Hilfsmittel man persönlich am besten klarkommt.

 

 

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